Afrika Safari – ein Lebenstraum

Wer träumt nicht von einer geführten Safari, um Löwen, Elefanten und andere Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen? Wie wäre es mit einer Afrika Safari in Ihrem nächsten Urlaub? Auf dem Kontinent Afrika erwarten Sie atemberaubende Landschaften, interessante Kulturen und aufgeschlossene Einheimische.

Viele der Safari-Teilnehmer wollen unbedingt die Big Five sehen. Zu den Big Five zählen Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Der Name Big Five leitet sich nicht von der Größe der Tiere ab, sondern von der Gefahr, der man ihnen gegenüber auf der Jagd ausgesetzt ist. Die Big Five sind vor allem in Nationalparks von Tansania, Kenia, Südafrika und Namibia zu finden. Unsere Reiseexperten haben einige Nationalparks für Sie ausgewählt und stellen Sie Ihnen vor.

Serengeti – die Mutter aller Savannen

Zwischen Tansania und Kenia erstreckt sich die Serengeti. Der Serengeti-Nationalpark mit seinen fast 14.700 Quadratkilometern ist einer der größten und auch bekanntesten Nationalparks und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die endlose Ebene der Savanne ist einfach unbeschreiblich. Bei Ihrer Fahrt mit einem Jeep durch die afrikanische Grassteppe sehen Sie, wie elegant und entspannt sich die Tiere durch Ihren natürlichen Lebensraum bewegen. Etwa 3 Millionen Säugetiere leben hier. Mit etwas Glück können Sie auch den seltenen afrikanischen Wildhund antreffen.

Ein besonderes Erlebnis sind die jährlichen Tierwanderungen, die während der Trocken- und Regenzeit, stattfinden. Millionen von Tieren (vor allem Zebras, Gazellen und Antilopen) wandern gemeinsam von Norden nach Süden und dann ein paar Monate später wieder zurück. Bei der größte Tierwanderung der Erde scheint die Savanne bis zum Horizont mit den Tieren angefüllt zu sein. Eine aktuelle Route mit den Tieranderungen finden Sie hier.

Dem Zauber Afrikas erliegt man spätestens dann, wenn die Sonne in der Serengeti untergeht.

Afrika Safari in Tansania - Tanzania Northern Circuit Safari

Die Tanzania Northern Circuit Safari ist eine der beliebtesten Afrika Safari-Touren. Sie besuchen in mehreren Tagen verschiedene Nationalparks, die im Norden Tansanias dicht beieinander liegen. Innerhalb einer Woche können Sie die Serengeti, den Arusha Nationalpark, den Tarangire Nationalpark, den Lake Manyara Nationalpark und den Ngorongoro-Krater besichtigen. Sie erleben eine phantastische Tierwelt und Landschaften umwerfender Schönheit.

Ngorogoro-Krater

Im Südosten der Serengeti befindet sich der Ngorogoro-Krater, der einen Durchmesser von etwa 20 Kilometern aufweist und oft auch als der Garten Eden oder Achtes Weltwunder bezeichnet wird. Er ist eine der größten Calderas der Welt und zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auf dem Plateau des Kraters leben etwa 30.000 Tiere. Die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner können Sie hier antreffen. Für viele Besucher ist dies eine der schönsten Landschaften der Welt.

Ein besonderes Erlebnis ist ein Ngorongoro Crater Walk mit einem Ranger.

Der Ngorogoro-Krater gilt als eine der schönsten Landschaften der Welt. Sie möchten mehr über den Krater und seine Tierwelt erfahren, dann lesen Sie hier weiter.

Arusha Nationalpark

Der Arusha Nationalpark liegt im Norden Tansanias. In ihm befindet sich der zweithöchste Berg Tansanias, der Berg Meru. Im Nationalpark können Sie nicht nur die zahlreichen Tiere, sondern auch immer wieder den Meru bewundern. Im Arusha Nationalpark können auch Walking Safaris unternommen werden. Neben den geführten Safaris kann der Nationalpark auch mit dem eigenen Auto erkundet werden.

Eine Afrika Safari im Arusha Nationalpark wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben. Der Nationalpark ist auch als Filmort weltweit bekannt. Der Park bildete die Filmkulisse des Hollywood-Klassikers Hatari aus dem Jahr 1962. Im Nationalpark befindet sich auch die aus dem Film bekannte Hatari Lodge.

Tarangire Nationalpark

Der Tarangire Nationalpark ist ungefähr so groß wie Luxemburg und bietet eine afrikanische Bilderbuch-Landschaft. In der Savanne mit den Akazien grasen Elefantenherden und Antilopen, aber auch Löwen und Geparden leben hier.

Der Tarangire Nationalpark ist vor allem berühmt für seine Elefanten.

Lake Manyara Nationalpark

Der Lake Manyara Nationalpark ist bekannt für seine hohe Tierdichte. Die Big Five können Sie hier sehen. Der Park liegt unterhalb der Abbruchkante des Großen afrikanischen Grabenbruchs. Urwald und Savanne wechseln sich hier bei Ihrer Fahrt durch den Park ab. An Aussichtspunkten bei den Hippo Pools können sie Zebras, Flusspferden und Büffeln zusehen, wie sie entspannt am Ufer des Sees liegen.

Am See können verschiedenste Vögel beobachtet werden. In der Regenzeit machen Millionen von Flamingos hier Rast.

Afrika Safari in Kenia

Auch in Kenia werden verschiedene Safarimöglichkeiten angeboten. Beliebte Nationalpark, aber auch private Reservate können besucht werden. Es gibt Safaris in den unterschiedlichen Preisklassen und Reisedauer, bei denen nur ein einzelner Park besucht wird oder verschiedene Parks kombiniert werden.

Masai Mara-Nationalreservat

Die besten Chancen, die Big Five zu sehen, haben Sie im Masai Mara-Nationalreservat, das sich an den Serengeti-Nationalpark Tansanias anschließt. Zur großen Tierwanderung werden Sie spektakuläre Fotos machen können.

Die mit Akazien und Sträuchern durchsetzte Savanne ist eines der wichtigsten Naturschutz-Reservate in Kenia.

Tsavo-Nationalpark

Der Tsavo-Nationalpark, der flächenmäßig größte Nationalpark Kenias, teilt sich in den Tsavo-Ost- und Tsavo-West-Nationalpark. Bei Ihrem Besuch in diesem Nationalpark erleben Sie eine vielfältige Landschaft und zahlreiche Tierarten. Im Tsavo-Ost-Nationalpark gibt es die einzigartigen mähnenlosen Löwen zu sehen. Mitten durch den Park führt eine Bahnstrecke.

Geprägt wird die Landschaft durch die rote Erde, die auch für die „roten Elefanten“ verantwortlich ist.

Amboseli-Nationalpark

Der Amboseli-Nationalpark befindet sich am Fuß des Kilimandscharo und wurde bereits 1899 als Wildschutzgebiet deklariert. In diesem Park genießen Sie nicht nur die Aussicht auf den majestätischen Gipfel, sondern können auch Nashörner, Löwen, Schakale, Hyänen oder andere Tiere besichtigen. Es gibt im Park eine große Population afrikanischer Elefanten.

Spannende Tierbegegnungen werden Sie am Fuße des Kilimandscharo erleben.

Lake Nakuru-Nationalpark

Im Lake Nakuru-Nationalpark kommen vor allem Vogelliebhaber auf ihre Kosten. Am abflusslosen Lake Nakuru sammeln sich Millionen von Flamingos.  Die Farbgebung ist ein unvergessliches Naturschauspiel. Außerdem wurden 1990 in dem Nationalpark Nashörner angesiedelt. Der Park ist daher ein wichtiges Schutzgebiet für diese Tiere.

Im stark alkalischen See leben Krebse und Algen, die den Flamingos als Nahrung dienen. Am See finden Sie grasende Nashörner, Büffel und einen rosa Meer von Flamingos.

Wildlife in Südafrika

Eine Safari ist auch in Südafrika möglich, wo es zahlreiche Nationalparks und Reservate gibt. Der bekannteste ist der Krüger Nationalpark. Dieses große Wildtierschutzgebiet Südafrikas beherbergt die Big Five und wurde bereits 1898 gegründet. Im Park sind spektakuläre Wildbeobachtungen möglich.  Aufgrund der guten Straßenverhältnisse kann der Park auch mit einem eigenen Mietwagen erkundet werden.

Wildhüter bieten Buschwanderungen an, die unvergesslich in Erinnerung bleiben werden.

Im Krüger Nationalpark erleben Sie die Wildtiere hautnah.

Afrika Safari im Tembe Elephant Park

Im Tembe Elephant Park im Nordwesten Südafrikas, an der Grenze zu Mosambik, können Sie zahlreiche beeindruckende afrikanische Elefanten bewundern. Der Park ist 300 Quadratkilometer groß. Im Park können Sie mit etwas Glück auf die Big Five treffen. Aber auch andere Tierarten haben hier ihre Heimat. So können Tierliebhaber neben Giraffen und Zebras auch auf Hyänen, Krokodile und afrikanische Antilopen bewundern. Die Besucherzahl für den Park ist streng reglementiert und sichert so den Tieren die Ruhe.

Der Tembe Elephant Park wude 1983 zum Schutz von Elefanten gegründet, die während des Bürgerkriegs in Mosambik traumatisiert wurden.

Afrika Safari in Namibia

Die Landschaft in Namibia ist vielfältig und atemberaubend. Der hohe Wildbestand ermöglicht auch hier Safaris. In den verschiedenen Nationalparks gibt es die Möglichkeit, die Big Five zu bewundern. Namibia eignet sich gut für Selbstfahrer-Safaris. Einige Nationalparks können auch zu Fuß oder mit einem Mountainbike erkundet werden.

Im Etosha in Namibia werden Sie mit Sicherheit Tiere aus nächster Nähe erleben können. Der eingezäunte Park weist eine hohe Tierdichte auf. Dadurch werden Zebras, Giraffen, Elefanten, Löwen oder auch Nashörner Ihren Weg kreuzen.

In der Sambesi Region können Sie Zwergantilopen, Flamingos und Nilpferde beobachten.

Reisetipps für Ihre Afrika Safari

Oft können Sie zwischen geführten Safaris oder Selbstfahrer-Safaris entscheiden. Bei selbstfahrenden Touren beachten Sie bitte, dass die Straßen in den Nationalparks nicht ausgebaut sind. Sie fahren teilweise durch unwegsames Gelände. Es können Löcher mit Matsch oder Steinbrocken auftreten, die mit dem Fahrzeug überwunden werden müssen. Deshalb sollten Sie bei einer Selbstfahrer-Safari auch ein geeignetes Fahrzeug gemietet haben. Außerdem ist das Selbstfahren in den verschiedenen Ländern unterschiedlich schwierig. Während es noch in Namibia kein Problem darstellt, kann es in Tansania schon etwas abenteuerlicher zugehen.

Außerdem können die Fahrten in den Parks lang und anstrengend sein. Die Orientierung in diesen Parks ist auch nicht einfach. Der Vorteil eines Guides ist natürlich auch, dass er den Park und die darin lebenden Tiere kennt und Sie an die attraktiven Stellen führen wird.

Sie können auch eine Camping-Safari mit eigenem Guide und Koch buchen. Oder wie wäre es mit einer Flugsafari? Unsere Reiseexperten helfen Ihnen gern, eine individuell geplante Reise zusammenzustellen.

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